Schlaganfall

Ein Schlaganfall ist eine ernste lebensbedrohliche Erkrankung, die auftritt, wenn die Blutversorgung eines Teils des Gehirns unterbrochen wird.

Ein Schlaganfall kann im Wesentlichen auf zwei Arten passieren:

  • Ein Blutgerinnsel oder eine Cholesterinplaque blockiert ein Blutgefäß. Dies wird als Ischämischer Schlaganfall bezeichnet.
  • Ein Blutgefäß ist undicht oder bricht. Man spricht von einem Hämorrhagischen Schlaganfall.

Der Schlaganfall ist eine Erkrankung von Menschen mittleren und älteren Alters. Er gehört zu den Krankheiten mit einer hohen Sterblichkeitsrate.

Nach einem Schlaganfall kann der Patient, je nachdem, welche Hirnregion vom Schlaganfall betroffen ist, Seh-, Sprach- und Bewegungseinschränkungen haben, die seine Lebensqualität stark beeinträchtigen.

Symptome

  • Schwäche oder Taubheit im Gesicht, Arm oder Bein, häufig nur auf einer Körperseite
  • Schwierigkeiten beim Sprechen oder Verstehen
  • Probleme mit der Sehkraft, wie z.B. Sehschwäche oder Sehverlust auf einem oder beiden Augen
  • Schwindel oder Probleme mit dem Gleichgewicht oder der Koordination
  • Probleme mit Bewegung oder Gehen
  • Ohnmacht (Bewusstseinsverlust) oder Krampfanfall
  • Schwere Kopfschmerzen ohne bekannte Ursache, insbesondere wenn sie plötzlich auftreten
  • Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Reha-Maßnahmen

Der Schlaganfall ist ein potenziell lebensveränderndes Ereignis, das dauerhafte körperliche und emotionale Auswirkungen haben kann.

Für eine erfolgreiche Genesung nach einem Schlaganfall sind oft spezifische Therapien und Unterstützungssysteme erforderlich, wie z.B. Logopädie (Hilft bei Problemen, Sprache zu produzieren oder zu verstehen), Physiotherapie (Kann einer Person helfen, Bewegung und Koordination wieder zu erlernen), Ergotherapie (Kann einer Person helfen, ihre Fähigkeit zur Ausführung alltäglicher Aktivitäten zu verbessern), Unterstützung durch Freunde und Familie usw.

WIE KANN OSC TALKER HELFEN?

OnScreenKeys/ Bildschirmtastatur

Viele Patienten verwenden die beliebte OnScreenKeys-Bildschirmtastatur, wenn die ersten Probleme mit den Armen / Händen auftreten. Statt mühsam die Hände über die normale Computertastatur halten zu müssen, kann OnScreenKeys komplett über die Computermaus bedient werden. Es genügt, den Mauszeiger über eine Taste der Bildschirmtastatur zu halten. Die Taste wird nach einer einstellbaren Zeit automatisch angeklickt. Mit OnScreenKeys können außerdem Mausklicks "simuliert" werden. Der Benutzer muss nicht mehr mühsam die Tasten der realen Computermaus drücken.

Augensteuerung

Eine spezielle Kamera, die auf die Augen des Patienten gerichtet ist. Die Kamera beobachtet die Blickrichtung des Patienten und richtet den Mauszeiger genau dorthin, wohin der Patient blickt. So ist es möglich, Felder im OSC Talker anzuklicken und so zu kommunizieren. So können Buchstaben angeschaut werden, um einen Satz zu schreiben. Der Satz kann dann über die Computerstimme ausgesprochen werden. Wenn der Patient über Symbole kommuniziert, so genügt es, dass der Patient lange genug auf ein Symbol schaut, um dieses auszuwählen. Die Computerstimme spricht dann den hinterlegten Satz aus. Um das Schreiben von Texten so schnell und komfortabel wie möglich zu gestalten, wurde eine "Doppelwortvorhersage" in den OSC Talker eingebaut.

Kopfmaus

Kopfmaus - In einigen Fällen sind Kopfbewegungen für Patienten leichter als Armbewegungen. In diesem Fall wird eine sogenannte "Kopfmaus" verwendet. Eine Kopfmaus ist eine gute Möglichkeit, den Talker über Kopfbewegungen zu steuern, wenn die Halsmuskulatur noch stark genug dafür ist. Mit einer Kopfmaus bewegt der Patient den Mauszeiger über Bewegungen des Kopfes über den Bildschirm. Wenn der Benutzer seinen Kopf nach links bewegt, bewegt sich der Mauszeiger auf dem Bildschirm ebenfalls nach links. So wird das Schreiben und Kommunizieren über Kopfbewegungen auf einer speziellen Oberfläche möglich.

Umfeldsteuerung

Auch ohne Einsatz der Hände kann man als Patient die elektrischen Geräte in seiner Umgebung bedienen. Über den Computer kann man z. B. das Licht ein- und ausschalten oder den Fernseher bedienen. Möglich wird dies über eine sogenannte Umfeldsteuerung, die an den Computer angeschlossen wird. Auf dem Computerbildschirm werden entsprechende Felder eingerichtet, um beispielsweise den Fernseher lauter und leiser zu machen, das Programm zu wechseln oder um das Licht ein- und auszuschalten.. Möchte der Patient nun z. B. das Fernsehprogramm wechseln, so klickt der Patient einfach auf das entsprechende Feld auf dem Bildschirm. Der Computer sendet daraufhin den entsprechenden Befehl an das elektrische Gerät. Weil man auf diese Weise die Geräte im Umfeld steuern kann, nennt sich dies "Umfeldsteuerung".